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1 / 10 Ein Finger senkt sich Der Finger nähert sich dem Glas, die Kapazität der Kreuzung darunter sinkt, sichtbar im unteren Modellpanel. Dann trennen sich die Schichten. Drücken Sie auf die Testfläche oder schalten Sie „Glas berühren“ ein und berühren Sie das Modell mit einem oder mehreren Fingern.
Ziehen zum Drehen. Mausrad oder zwei Finger zum Zoomen.
Rundgang Teile Steuerung
01 Ein Finger senkt sich Der Finger nähert sich dem Glas, die Kapazität der Kreuzung darunter sinkt, sichtbar im unteren Modellpanel. Dann trennen sich die Schichten. Drücken Sie auf die Testfläche oder schalten Sie „Glas berühren“ ein und berühren Sie das Modell mit einem oder mehreren Fingern.
02 Deckglas Sie berühren immer nur Glas. Die Elektroden darunter müssen den Finger durch ungefähr einen Millimeter Isolator erkennen.
03 Zeilen und Spalten Zwei transparente Indiumzinnoxid-Lagen bilden Rautenketten. Hier liegen 12 Zeilen unter 24 Spalten, im Abstand 5 mm, mit 288 Kreuzungen.
04 Der Finger leitet Feld ab Jede Kreuzung wirkt als winziger Kondensator. Einige Feldlinien ragen durch das Glas; ein Finger leitet sie zur Erde ab, sodass weniger Ladung die Spalte erreicht.
05 Eine Zeile nach der anderen Die langsamste Einstellung. Der Controller treibt eine Zeile und liest alle 24 Spalten zugleich, dann folgt die nächste Zeile. Die Knotenkarte füllt sich zeilenweise.
06 Feiner als das Gitter Ein Finger bedeckt mehrere Kreuzungen. Ein gewichteter Mittelwert aus dem stärksten Knoten und seinen Nachbarn ergibt die Position in Schritten von 0,1 mm. Das garantiert keine Genauigkeit.
07 Zwei Finger und Scheinpunkte Eigenkapazität ist eingeschaltet. Ganze Zeilen und Spalten ergeben zwei Zeilen und zwei Spalten, passend zu vier Punkten. Ausgeschaltet zeigen die 288 Einzelmessungen nur die echten zwei.
08 Nicht nur nackte Finger Wechseln Sie den Gegenstand. Ein Stift braucht eine ausreichend breite Spitze, ein loser Tropfen verschiebt Zahlen in die Gegenrichtung, Banane oder Würstchen in der Hand wirken fast wie ein Finger. Handschuhdicke gilt nur für Finger.
09 Wasser und dicke Schutzfolie Tropfen liegen auf dem Glas mit einer 0,6 mm dicken Folie. Jeder liest leicht negativ, bis ein Finger ihn erreicht und er darüber geerdet wird; sein Wert springt hoch. Die Folie vergrößert den Abstand, Spitzen werden kleiner und breiter.
10 Ein störendes Ladegerät Ein billiges Ladegerät lässt die Handymasse gegen Erde schwanken. Der Finger bringt diese Störung in die Elektroden darunter. Scheinberührungen erscheinen entlang seiner Spalten. Der Störfilter wechselt zu einer ruhigeren Frequenz.
Deckglas Chemisch gehärtetes Glas, am Handy meist 0,55 bis 1,1 mm dick. Der Finger berührt nur dieses, nie die Elektroden. Empfangselektroden (Spalten) 24 Spalten aus Indiumzinnoxid-Rauten. Der Controller misst die Ladung, die an jeder ankommt. Isolierung und Knotenkarte Trennt Zeilen und Spalten. Im Modell zeigt sie auch die Messwerte aller 288 Kreuzungen. Sendeelektroden (Zeilen) 12 Zeilen aus ITO-Rauten. Der Controller steuert sie einzeln mit einer Schaltspannung an. Display OLED- oder LCD-Panel für das Bild. Unter den Touchlagen ist es zugleich deren größte elektrische Störquelle. Handygehäuse Der Rahmen hält Display, Batterie und Hauptplatine. Flexibles Kabel Ein bedrucktes Band führt alle Zeilen- und Spaltenleitungen vom Sensor zum Controller. Touchcontroller Ein Chip treibt Zeilen, liest Spalten, zieht den Grundwert ab und wandelt das Zahlengitter in Koordinaten um. Berührender Gegenstand Finger mit oder ohne Handschuh, Stift, Tropfen, Banane, Würstchen oder Bleistift. Entscheidend sind Leitfähigkeit, bedeckte Gitterfläche und Elektrodenabstand. Elektrisches Feld der Elektroden Feldlinien von Zeile zu Spalte. Einige wölben sich durch das Glas nach oben und werden vom Finger darüber abgeleitet.