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1 / 20 Ein Garten, 69 Augenpaare Derselbe Garten wird für jedes Tier neu gezeichnet. Farbe, Schärfe, benötigtes Licht und Sehgeschwindigkeit ändern sich. Wählen Sie unten ein Tier oder oben eine Szene.
Ziehen zum Drehen. Mausrad oder zwei Finger zum Zoomen.
Rundgang Teile Steuerung
01 Ein Garten, 69 Augenpaare Derselbe Garten wird für jedes Tier neu gezeichnet. Farbe, Schärfe, benötigtes Licht und Sehgeschwindigkeit ändern sich. Wählen Sie unten ein Tier oder oben eine Szene.
02 Warum der Hund den roten Ball übersieht Hunde haben zwei Zapfentypen nahe 429 und 555 nm. Rot und Grün reizen denselben Zapfen; beide Bälle erscheinen fast gleich oliv. Links Ihre Ansicht, rechts die des Hundes.
03 Was eine Biene in der Blüte sieht Bienen sehen UV, Blau und Grün, nicht Rot. Rudbeckien reflektieren UV an den Blütenblattspitzen und absorbieren es nahe der Mitte: ein Ring nur für UV-Augen. Kein Bildschirm sendet UV aus; dies ist ein Falschfarbenersatz.
04 Vier Zapfen bei einem Vogel Tauben haben vier Einzelzapfentypen bei 409, 453, 507 und 567 nm. Der Bildschirm hat drei Farben; das Modell fasst vier Kanäle zu drei zusammen. Gelb und Rot trennen sich stärker als beim Hund.
05 Ein Pferd sieht fast ganz ringsum Das Panorama zeigt den ganzen Kreis um die Kamera. Pferde überblicken etwa 350 Grad; nur der schraffierte Streifen hinten bleibt unsichtbar. Vergleichen Sie einen Menschen (180 Grad).
06 Eine flimmernde Laterne Die Laterne flimmert 100-mal pro Sekunde, wie eine Lampe am 50-Hz-Netz. Menschen verschmelzen Flimmern nahe 60 Hz zu stetigem Licht, Bienen zwischen 200 und 300 Hz. Für sie pulsiert die Laterne, hier verlangsamt gezeigt.
07 Eine Grubenotter spürt Wärme Grubenottern erkennen Infrarot mit Gruben unter den Augen. Wärme lässt sich nicht auf dem Bildschirm zeigen; warme Flächen erscheinen in Falschfarben über einer dunklen Ansicht. Der Tee leuchtet, der Stein nur schwach.
08 Die Form der Pupille Die Ziegenpupille ist ein waagerechter Balken. Mit Pupillenunschärfe verwischen Objekte vor und hinter dem Fokus seitlich, senkrechte Kanten bleiben schärfer. Die Stärke ist ein Modell, die Form stammt von der Ziege.
09 Eine Katze im schwachen Mondlicht Der Wald ist mit 0,002 cd/m² beleuchtet. Ihre Hälfte wird grau und körnig. Katzen erkennen etwa 5,5-mal schwächeres Licht; rechts bleibt es heller, obwohl die Farbe verblasst.
10 Farben bei Sternenlicht Bei 0,0001 cd/m², schwachem Sternenlicht, sehen Menschen keine Farben. Mittlere Weinschwärmer wählten im Test noch farbige Blüten; ihre Ansicht behält deshalb Farbe.
11 Augenleuchten Mit der Taschenlampe leuchten die Hirschaugen zurück. Hinter der Netzhaut schickt das Tapetum Licht ein zweites Mal durch die Rezeptoren. Viele nachtaktive Säugetiere haben eines.
12 15 Meter tief Wasser absorbiert Rot etwa 37-mal stärker als Blau. Bei 15 m bleiben auf dem Weg von der Oberfläche nur wenige Prozent Rot; der rote Fisch sieht auch für Sie graubraun aus.
13 Eine Krake sieht Polarisation Kraken haben ein Pigment und sind farbenblind, erkennen aber Polarisation. Stark polarisiertes Licht von silbrigen Fischen erscheint hier gelb, unpolarisiertes blau.
14 Zwölf Rezeptoren Fangschreckenkrebse haben 12 Rezeptortypen, verwechseln aber Farben mit 12 bis 25 nm Abstand. Im Modell benennt der stärkste Rezeptor die Farbe, daher zerfällt das Riff in flache Farbbänder.
15 Ein Adlerauge aus 480 m Im teleskopartigen, 4 m hohen Ausschnitt zeigt die linke Hälfte Ihre Grenze von 60 Perioden pro Grad, rechts die 140 des Keilschwanzadlers. Aus 480 m umfasst das Kaninchen für Sie etwa 3 Perioden, für den Adler etwa 7: für Sie ein Fleck, für ihn noch ein Kaninchen.
16 Im Kameraauge Ein Menschenauge im Schnitt: Hornhaut und Linse bündeln Licht auf der Netzhaut zu einem umgekehrten Bild. Der gelbe Punkt zeigt die Fovea mit den dichtesten Zapfen.
17 Ein Facettenauge Ein Insektenauge ist eine Kuppel aus Facetten mit jeweils eigener Linse und Rezeptoren. Weniger Facetten bedeuten ein gröberes Bild; bei Bienen liegen sie etwa ein Grad auseinander.
18 Auf Maushöhe Augenhöhe setzt die Kamera an die Augenposition des Tiers. Eine Maus schaut aus 3 cm unter den Grashalmspitzen hervor und sieht etwa 0,5 Perioden pro Grad: Äpfel werden unscharfe rote Formen. Zum Umschauen ziehen.
19 Das Saftmal der Biene Dieselben Blumen auf Bienenhöhe. Gänsefingerkraut sieht für Sie gelb aus, absorbiert aber am Blütenblattansatz UV. Die Bienenansicht zeigt eine dunkle Mitte. Jedes Sechseck ist eine Facette; eine Arbeiterin hat etwa 5432 pro Auge.
20 Ringsum sehen Das Stockentenfeld umfasst alle 360 Grad. Im Panorama markiert das graue Band die unsichtbare Zone; bei Stockenten fehlt sie. Pferde und Waldschnepfen kommen nahe heran oder erreichen denselben Wert.
Rasen Grüner Hintergrund. Die meisten Farbtests dieser Szene finden davor statt. Roter Mohn Kräftiges Rot. Hunde und Pferde sehen ihn in einem matten Olivton nahe dem Gras. Schwarzäugige Rudbeckien Für uns gelb. Im UV sind die Blütenblattansätze dunkel, ein für Bienen sichtbares Saftmal. Die Bienenansicht zeichnet das Muster im Blaukanal. Kornblumen Blaue Blüten behalten in allen Säugetieransichten ihre Farbe, weil alle einen blauempfindlichen Zapfen besitzen. Gänsefingerkraut Niedrige gelbe Blüten mit einem UV-Zielmuster: am Ansatz dunkel, für Bienen sichtbar, für Sie nicht. Schalten Sie bei einer Biene Augenhöhe ein, um von Blütenhöhe aus zu schauen. Äpfel Rote Früchte auf einem weißen Teller. Vergleichen Sie, wie stark sie für verschiedene Tiere auffallen. Zitrone Gelb bleibt in Hunde- und Pferdeansichten erhalten, die Zitrone bleibt daher leicht erkennbar. Roter Ball Das klassische Spielzeug. Für Hunde ist er etwa so hell wie der Rasen und fast gleichfarbig. Grüner Ball Derselbe Ball in Grün. Für Hunde erscheinen roter und grüner Ball fast gleichfarbig. Blauer Ball Derselbe Ball in Blau. Für Hunde hebt er sich deutlich vom Gras ab. Teebecher Heißer Tee. In der Grubenotteransicht das hellste Objekt im Garten, während der offene Himmel dunkel bleibt. Warmer Stein Von der Sonne erwärmt, kühler als der Tee. Ein schwaches Leuchten in der Wärmeansicht. Laterne Flimmert mit der unter Steuerung eingestellten Rate. Für Tiere mit höherer Flimmerverschmelzung pulsiert sie. Bäume Dunkle Nadelbäume um die Lichtung. Bei wenig Licht erkennen die meisten Augen noch ihre Umrisse. Mond Die Lichtquelle des Nachtwalds. Der Lichtregler bestimmt die nächtliche Helligkeit. Nachtblüten Blasse, von Nachtfaltern besuchte Blüten neben roten und blauen. Bei sinkendem Licht verschwindet Rot zuerst. Hirsch Bei eingeschalteter Taschenlampe leuchten die Augen vom Tapetum hinter der Netzhaut zurück. Glühwürmchen Kleine kalte Lichter über der Lichtung. Laternenmast Eine zweite Laterne für Flimmertests im Dunkeln. Sand Der Riffboden mit bewegten Lichtmustern der Wellen darüber. Algen Grüne Wedel. Grün reicht tiefer als Rot, daher behalten sie länger ihre Farbe. Koralle Orangerote Äste, die beim Abtauchen zuerst ihre Farbe verlieren. Silbrige Fische Ein silbriger Fischschwarm. Die Schuppen reflektieren stark polarisiertes Licht. Roter Fisch An der Oberfläche leuchtend rot, bei 15 m graubraun, weil das rote Licht fehlt. Blaugelbe Fische Sie behalten ihre Farbe in größerer Tiefe als der rote Fisch. Qualle Eine durchsichtige Glocke. Ihr Licht ist kaum polarisiert. Ackerland Ein Mosaik aus Feldern, Straßen und Hecken aus der Luft. Kaninchen Etwa 40 cm lang. Wie viele Detailstreifen darauf passen, entscheidet, ob ein Auge es als Kaninchen erkennt. Mensch Eine etwa 1,7 m große Person mit rotem Hemd. Auto Ein 4,4 m langes blaues Auto neben der Straße. Menschenauge Im Schnitt: Hornhaut, Iris, Linse, Netzhaut, Fovea und Sehnerv; zwei Strahlen kreuzen sich in der Linse. Facettenauge Eine Kuppel aus sechseckigen Facetten, teilweise aufgeschnitten, um die langen Ommatidien darunter zu zeigen. Tapetum Ein Auge mit Spiegelschicht hinter der Netzhaut. Licht passiert die Rezeptoren zweimal, hilft nachts und lässt Augen leuchten. Fünf Pupillen Rund (Mensch), senkrechter Schlitz (Katze), waagerechter Schlitz (Ziege), W (Sepia) und Lochreihe (Gecko). Spiegelauge Ein Kammmuschelauge: vorn eine schwache Linse, hinten ein gekrümmter Spiegel, dazwischen zwei Netzhäute.