Modell wird geladen
Dieses Gerät kann das 3D-Modell nicht anzeigen. Die Schritte des Rundgangs unten lassen sich als Text lesen.
1 / 11 Ein Rennradantrieb Die Kurbeln drehen die Blätter, die Kette überträgt die Drehung zum Ritzel am Hinterrad. „Vorn“ und „Hinten“ schalten; die Anzeige nennt die Werte. Unter „Steuerung“ steht eine Tabelle mit 26 realen Antrieben.
Ziehen zum Drehen. Mausrad oder zwei Finger zum Zoomen.
Rundgang Teile Steuerung
01 Ein Rennradantrieb Die Kurbeln drehen die Blätter, die Kette überträgt die Drehung zum Ritzel am Hinterrad. „Vorn“ und „Hinten“ schalten; die Anzeige nennt die Werte. Unter „Steuerung“ steht eine Tabelle mit 26 realen Antrieben.
02 Zwei Kettenblätter Ein Blatt mit 50 Zähnen für hohe Geschwindigkeit und eines mit 34 für Anstiege. Jeder oben vorbeilaufende Zahn zieht ein Glied vorwärts.
03 Elf Ritzel auf der Kassette Kleinere Ritzel ergeben schwerere Gänge. Bei 50 Zähnen vorn und 13 hinten dreht sich das Rad 3,85-mal pro Pedalumdrehung.
04 Glieder auf Zähnen Auf 1,8 Pedalumdrehungen pro Minute verlangsamt. Jede Rolle fällt in eine Zahnlücke, 12,7 mm von der nächsten entfernt, auf jedem Zahnrad und jeder Rolle.
05 Das Schaltwerk Ansicht schräg von hinten. Das Parallelogramm hält die obere Rolle nahe unter dem gewählten Ritzel. Die untere schwenkt im Käfig, damit die Kette auf einem 25er- ebenso wie auf einem 11er-Ritzel gespannt bleibt.
06 Der Umwerfer Von schräg oben hinten, auf dem kleinen Blatt. Der Käfig bewegt sich nur seitwärts. Beim Schalten auf 50 drückt die innere Platte die Kette aufs große Blatt.
07 Höchster Gang, 50 × 11 Übersetzung 4,55. Pro Pedalumdrehung rollt das Rad 9,57 m; bei 90 Umdrehungen pro Minute sind das 51,7 km/h.
08 Kettenschräglauf Großes Blatt und größtes Ritzel von oben. Die Kette läuft um 3,2° schräg, schleift am Käfig und verschleißt schneller. Auf dem kleinen Blatt gibt es dieselbe Übersetzung mit geraderem Lauf.
09 Schalten in Zeitlupe Wechsel aufs 18er-Ritzel bei 1,8 Pedalumdrehungen pro Minute. Das Schaltwerk bewegt sich sofort. Jedes Glied erreicht das neue Ritzel aber erst nach der oberen Rolle, sodass die Kette mit drehender Kassette Glied für Glied wechselt.
10 Ein Anstieg mit 6 % Bei 200 W hält der Modellfahrer 13,4 km/h. Mit 34 × 28 sind das 87 Pedalumdrehungen pro Minute; mit 50 × 11 wären es 23, viel zu langsam zum Treten. Die Anzeige nennt die nötige Trittfrequenz jedes Gangs.
11 Gegen den Wind Ebene Straße, 20 km/h Gegenwind, weiterhin 200 W. Die Geschwindigkeit sinkt von 35,9 auf 24,6 km/h. Der Gang für etwa 90 rpm wechselt von 50 × 16 auf 34 × 16.
Kettenblätter 50 und 34 Zähne, 7,6 mm Abstand. Das große Blatt hat 202,3 mm Teilkreisdurchmesser, das kleine 137,6 mm. Kurbelstern und Blattschrauben Vier Arme tragen beide Blätter auf einem Lochkreis von 110 mm. Blätter und Kurbeln drehen sich gemeinsam. Kurbelarme 172,5 mm von der Welle zur Pedalachse. Eine Kurbelumdrehung dreht die Blätter einmal. Pedale Hier wird die Fahrerkraft eingeleitet. Bei 90 rpm passiert jedes Pedal den unteren Punkt eineinhalbmal pro Sekunde. Innenlager Gehäuse, Lagerschalen und die 24-mm-Welle, die beide Kurbeln durch den Rahmen verbindet. Kettenlaschen 108 Glieder mit 12,7 mm (1/2 in) Teilung. Innen- und Außenlaschen wechseln sich ab und erlauben etwas seitliche Biegung. Rollen und Bolzen Auf jedem Bolzen dreht sich eine Rolle, die in die Zahnlücken rollt, statt über die Zähne zu gleiten. Kettenschloss Ein Paar Außenlaschen, das sich ohne Kettenwerkzeug öffnen lässt. Hier golden dargestellt. Kassette Elf Ritzel mit 11, 12, 13, 14, 16, 18, 20, 22, 25, 28 und 32 Zähnen (Shimano CS-R7000 11-32), im Modell mit 3,85 mm Abstand. Freilaufkörper Verzahnte Hülse für die Kassette. Ein innerer Sperrmechanismus lässt das Rad bei stehenden Kurbeln weiterrollen. Hinterradnabe Nabenkörper und Speichenflansche. Die Nabe dreht sich mit dem Rad und wird vom Freilauf angetrieben. Achse und Schnellspanner Die Achse steht in den Ausfallenden still. Ein Exzenterhebel klemmt sie fest. Hinterrad Reifen 700x25c (ETRTO 25-622) auf seiner Felge. Abrollumfang 2105 mm. Speichen 24 tangential angeordnete Speichen übertragen den Antrieb von der Nabe auf die Felge. Schaltwerkkörper Das obere Gelenk sitzt am Schaltauge, das untere trägt den Käfig. Ein Zug zieht den Körper nach innen. Parallelogramm Zwei Lenker und vier Gelenke, so geneigt, dass die obere Rolle beim Weg nach innen absinkt. Eine Feder zieht nach außen zurück. Schaltkäfig 72 mm Abstand zwischen den Rollenachsen. Er schwenkt zum Kettenlängenausgleich nach vorn, bei 50 × 32 um 77°. Schaltröllchen Zwei Rollen mit 11 Zähnen. Die obere führt die Kette auf das Ritzel, die untere hält sie gespannt. Anschlag- und B-Schrauben Zwei Schrauben begrenzen den Weg am kleinsten und größten Ritzel. Die B-Schraube stellt den Abstand darunter ein. Schaltauge Eine kleine austauschbare Platte, die bei einem Schlag auf das Schaltwerk vor dem Rahmen nachgibt. Umwerfer Am Sitzrohr befestigt. Seine Lenker bewegen den Käfig nur seitwärts. Umwerferkäfig Zwei Stahlplatten beiderseits der Kette. Die innere hebt die Kette auf das große Blatt. Schaltzüge Stahldrähte in Hüllen. Jeder Rastschritt zieht oder löst eine bestimmte Zuglänge. Rahmenrohre Gekürztes Sitzrohr und Unterrohr. Kettenstreben 410 mm von der Tretlagermitte bis zur Hinterachse. Ausfallenden Schlitze für die Hinterachse. Das Schaltauge sitzt auf der Antriebsseite.