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1 / 10 Ein echter Spruch von 1941 Die Maschine steht auf Walzen II, IV und V, Ringe B U L, Grundstellung B L A und zehn Steckerkabel. Sie tippt einen Spruch des deutschen Heeres vom 7. Juli 1941, und die Lampen buchstabieren den deutschen Klartext: AUFKLXABTEILUNGXVONX...
Ziehen zum Drehen. Mausrad oder zwei Finger zum Zoomen.
Rundgang Teile Steuerung
01 Ein echter Spruch von 1941 Die Maschine steht auf Walzen II, IV und V, Ringe B U L, Grundstellung B L A und zehn Steckerkabel. Sie tippt einen Spruch des deutschen Heeres vom 7. Juli 1941, und die Lampen buchstabieren den deutschen Klartext: AUFKLXABTEILUNGXVONX...
02 Taste rein, Lampe raus Ein Tastendruck bewirkt zwei Dinge nacheinander. Zuerst schiebt die Taste die Walzen einen Schritt weiter, dann schließt sie einen Stromkreis von der Batterie zu einer Lampe. Hier wird die Maschine auf I-II-III bei AAA zurückgesetzt und tippt HALLO.
03 Das Steckerbrett Bevor der Strom die Walzen erreicht, läuft er durch die Buchsen an der Vorderseite. Ein Kabel zwischen A und V lässt A als V in die Walzen gehen, und ein zurückkommendes V lässt die Lampe A leuchten. Buchstaben ohne Kabel laufen unverändert durch.
04 In einer Walze Eine Walze ist eine Scheibe mit 26 Kontakten auf jeder Seite und 26 Drähten innen, die sie in verwürfelter Reihenfolge verbinden. Mit „Innen ansehen“ ist der rote Draht der, der den Strom dieses Tastendrucks führt.
05 Weiterschalten und Doppelschritt Die Walzen beginnen hier bei A D U, und die Maschine tippt vier Buchstaben. Die Fenster zeigen ADV, AEW, BFX, BFY. Die mittlere Walze bewegt sich zweimal hintereinander, weil ihre eigene Kerbe die Klinke sie zusammen mit der linken Walze noch einmal schieben lässt.
06 Die Umkehrwalze Ganz links trifft der Strom auf die Umkehrwalze. Sie verbindet die Kontakte paarweise und schickt den Strom auf einem anderen Weg durch alle drei Walzen zurück. Deshalb kann kein Buchstabe je zu sich selbst werden.
07 Ein Buchstabe von Anfang bis Ende Ab AAA lässt die Taste A die Lampe B leuchten. Der Streifen oben nennt jede Station: Taste, Stecker, drei Walzen, Umkehrwalze, wieder drei Walzen, Stecker und Lampe. Rot ist der Hinweg, Blau der Rückweg.
08 Dem Strom folgen Jetzt läuft ein Licht im Schritttempo den Weg entlang. Es verlässt die Taste A, quert das Steckerbrett, läuft von rechts nach links durch die Walzen, wendet in der Umkehrwalze und kommt zur Lampe B zurück. Der Streifen oben leuchtet bei jeder Station auf, die es passiert.
09 Entschlüsseln heißt verschlüsseln Stellen Sie die Maschine genau so ein wie der Absender und tippen Sie den Geheimtext. Weil die Umkehrwalze jede Verbindung umkehrbar macht, zeigen die Lampen den ursprünglichen Spruch. Tippen Sie einen eigenen Text, notieren Sie die Lampen, setzen Sie zurück und tippen Sie sie wieder ein.
10 Vier Walzen für die U-Boote Die Marine-Enigma M4 von 1942 behielt dasselbe Gehäuse. Eine dünne Umkehrwalze machte Platz für eine vierte Walze, Beta oder Gamma, die nie weiterschaltet. Das Schild an der Umkehrwalze zeigt nun B dünn und die vierte Walze. Auf Beta bei A verhält sie sich genau wie die alte Umkehrwalze B.
Tastatur 26 Tasten in der deutschen QWERTZ-Anordnung. Ein Tastendruck dreht zuerst die Walzen und schließt erst dann den Stromkreis. Lampenfeld 26 kleine Glühlampen unter Fenstern mit Buchstaben. Die Lampe, die aufleuchtet, zeigt den Geheimbuchstaben. Steckerbrett Kabel vertauschen Buchstabenpaare vor und nach den Walzen. Ab 1939 waren zehn Kabel die Regel. Steckerkabel Jedes Kabel verbindet zwei Buchsen, deshalb wirkt die Vertauschung in beide Richtungen. Eintrittswalze Feste Scheibe, die den Strom vom Steckerbrett an die rechte Walze weitergibt. Bei der Enigma I ist sie A auf A, B auf B verdrahtet. Rechte Walze Die schnelle Walze. Sie rückt bei jedem Tastendruck einen Schritt weiter. Mittlere Walze Schaltet, wenn die rechte Walze ihre Kerbe passiert, und beim nächsten Tastendruck noch einmal (der Doppelschritt). Linke Walze Die langsame Walze. Sie bewegt sich nur, wenn die mittlere Walze ihre Kerbe passiert. Umkehrwalze Verbindet die 26 Kontakte zu 13 Paaren und schickt den Strom durch die Walzen zurück. Die Enigma I hatte die Umkehrwalze B, später C; A war die Vorkriegsausführung. Batterie Eine 4,5-Volt-Flachbatterie im Gehäuse lässt die Lampen leuchten. Deckplatte Trägt Tasten und Lampen. „Innen ansehen“ macht sie durchsichtig. Holzkasten Etwa 34 × 28 × 15 cm. Die Maschine wiegt rund 12 kg. Tastenhebel Jede Taste sitzt auf einem Stahlhebel. Beim Drücken schiebt er zuerst die Schaltklinken und schließt erst danach den Lampenstromkreis. Buchstabenringe Die beschrifteten Ringe, die man durch das Deckelfenster liest. Die Ringstellung verdreht den Ring gegen den verdrahteten Kern, sodass derselbe Buchstabe im Fenster eine andere Verdrahtungsstellung bedeuten kann. Rändelräder Gezahnte Räder, die aus dem Deckel ragen, damit der Funker jede Walze von Hand einstellen kann. Tippen Sie im Modell auf eines, um diese Walze um einen Buchstaben weiterzudrehen. Übertragskerben Eine Kerbe im Ring lässt die Klinke die nächste Walze erreichen. Die Walzen I bis V haben eine Kerbe, die Marinewalzen VI bis VIII zwei (bei Z und M). Walzenkontakte 26 Federstifte auf der einen Seite und 26 flache Kontaktplatten auf der anderen. Die Stifte einer Walze drücken auf die Platten der Nachbarwalze. Walzenverdrahtung Die 26 Drähte in jeder Walze und die 13 Verbindungen in der Umkehrwalze. Schalten Sie „Innen ansehen“ ein, um sie zu sehen. Fenstermarken Feste rote Marken oben an jeder Walze. Der Buchstabe auf Höhe der Marke ist der, der im Deckelfenster erscheint. Walzenachse Eine Achse trägt die drei Walzen, die Umkehrwalze und die Eintrittswalze. Ein Hebel gibt sie frei, damit man die Walzen tauschen kann. Steckbuchsen 26 Messingbuchsen vorn, eine je Buchstabe, jede mit zwei verschieden großen Löchern, damit ein Kabel in beide Richtungen tauscht. Namensschild Das ENIGMA-Schild auf der Deckplatte.